Das zweite Städel ist nun also auch zu klein geworden. Seit Gründung der Bürgerstiftung und Eröffnung des ersten Städel Museums 1878 haben sich hier immer mehr Kunstwerke angesammelt.
Das neue Städel ist die Nummer Drei und hat sich nochmal um über 1.000 Kunstwerke vergrößert.
Das sind jetzt über 100.000 Werke aus ungefähr 600 Jahren Kunstgeschichte.
Wie passt das alles in ein Museum?
Tja, eine gute Frage, die von den Architekten schlau gelöst wurde: indem der Städelgarten „unterkellert“ wurde, konnten unterirdische Ausstellungsräume geschaffen werden.
Wie das geplant wurde, was alles nötig ist, um ein Museum zu bauen, wer daran mitarbeitet, wer sich überlegt, wo all die Kunstwerke hin sollen und wie schließlich alle Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Fotos und Installationen dorthin kommen, wo sie hingehören – das haben wir in vielen Projekttagen über fast zwei Jahre Tagen hier im Städel erforscht, auf CD aufgenommen und in einem Buch aufgeschrieben.
ARTSCAPES
Was wir an 67 Tagen im Städel erlebt haben. Und warum wir immer wieder hingehen.
ISBN 978-3-938822-36-4
Hardcover ca. 64 Seiten mit zahlreichen Fotos und einer Audio-CD
VK 16,99 €
ET Februar 2012
In Kooperation mit Städel Museum, Karg Stiftung, Hessischer Rundfunk und Stiftung Zuhören